Ladezeit- & Ladekosten-Rechner
Ermitteln Sie im Rahmen einer beispielhaften Modellrechnung die geschätzte Ladedauer (10 % bis 80 % SoC), typische Ladeverluste und ungefähre Kosten je Ladevorgang.
Ladezeit- & Kostenrechner
Beispielhafte Modellrechnung für Ladedauer, Ladeverluste und Ladekosten für Elektrofahrzeuge.
Modellannahmen (Stand: September 2026). Reale Preise variieren je nach Ladekarte, Roaming-Aufschlag und Blockiergebühren.
Gesamtkosten für 63,6 kWh brutto (ab Ladesäule)
* Unverbindliche Modellrechnung. Die tatsächliche Ladezeit und Ladeleistung hängen von Akkutemperatur, Vorkonditionierung, Batteriemanagementsystem (BMS) und Ladekurve ab.
Verlustleistungs-Definition: Brutto-Bezug ab Säule = Nettoenergie × (1 + 6 %). Verluste entstehen durch AC/DC-Wandlung im bordeigenen Lader (AC ca. 10–15 %) bzw. Leitungen und Kühlung (DC ca. 5–8 %).
Warum 10 % bis 80 %?
Elektroauto-Batterien erreichen zwischen 10 % und 50 % SoC ihre maximale Ladeleistung (Peak). Ab ca. 80 % drosselt das Batteriemanagementsystem (BMS) den Stromfluss drastisch, um eine Überhitzung und Degradation der Lithium-Ionen-Zellen zu verhindern.
AC vs. DC Ladeverluste
Beim Wechselstromladen (AC) wandelt der fahrzeugeigene Onboard-Charger den Strom in Gleichstrom um – hierbei entstehen 8 % bis 15 % Wandlungs- und Abwärmeverluste. Beim DC-Schnellladen (HPC) fließt der Gleichstrom direkt in die Batterie (Verluste ca. 4 % bis 8 %).
Vorkonditionierung (Akkuheizung)
Bei kalten Außentemperaturen im Winter sinkt die chemische Reaktionsfähigkeit im Akku. Eine aktive Vorkonditionierung vor Ankunft am HPC-Lader erwärmt das Paket auf optimale 25–35 °C und verkürzt die Ladedauer um bis zu 50 %.
„Fachredaktion ladestandorte.de. Ladezeit- und Ladekostenrechner für Elektrofahrzeuge. Bundesweites Ladesäulenregister Deutschland. Online verfügbar unter: https://www.ladestandorte.de/rechner (Stand: September 2026).“